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Das waren die Zurich Design Weeks

10 Tage. 9 Ausstellungen. Gespräche, Workshops und ganz viel Design.

Als offizielle Partnerinstitution der Zurich Design Weeks sind wir stolz, unsere Türen für die Design-Community zu öffnen, neue Perspektiven zu entdecken und in den Austausch zu kommen.

© Rainer Schär

Alles begann mit einer besonderen Nilufar-Vernissage mit einem farbenfrohen, persisch inspirierten Buffet und in Anwesenheit der Kuratorin Nina Yashar. Im Obergeschoss, in unserer Piazza, lud die Zurich Design Weeks anschliessend Teilnehmer und Partner zu einem gemeinsamen Dinner ein. Feines Essen von Brutalo Kitchen, serviert zwischen Backsteinen aus Zürcher Ziegeleien – ein stimmungsvoller Auftakt für zehn Tage voller Design und Begegnungen. Bildergalerie


Am 17. September begann das offizielle Festival. Während elf Tagen verwandelten sich zahlreiche Orte in Zürich in temporäre Bühnen für Design, mit Ausstellungen, Workshops, Talks und Begegnungen. Auch bei uns wurde es lebendig.


Das diesjährige Leitthema «OUT OF…» hätte dabei kaum passender sein können. Unser Haus war an den Eröffnungsabenden voller Leben. Menschen kamen und gingen, entdeckten Ausstellungen, trafen sich, diskutierten und tauschten sich aus. Und die grünen Matcha Cookies von Babu’s? Die waren definitiv out of this world – und unglaublich schnell weg.


Das Programm vereinte ganz unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Gestaltung: ENGA × Iria Degen Interiors präsentierten mit Becoming Object eine organische und nachhaltige Designkooperation, die botanische Inspiration mit innovativer Materialität verbindet. kt.COLOR lud mit Blau machen dazu ein, Farbe neu zu betrachten, während bene mit Büro heute neu denken die Zukunft der Arbeitswelt in den Fokus stellte. Im Impact LAB von Impact Acoustic konnten Besucher biobasierte und zirkuläre Akustiklösungen kennenlernen. Bei Form, Farbe, Unikat trafen Iria Degen Interiors × Nils Nova aufeinander und zeigten einzigartige Tische, die künstlerisch bespielt wurden. Nilufar brachte mit Objects of Desire eine internationale Design perspektive nach Zürich – die Ausstellung ist übrigens noch bis zum 24. Oktober sichtbar. Where The Hand Remembers von Laila Fadaoui × Myriem Himmich Gallery richtete den Blick auf Handwerk, Erinnerung und kulturelle Identität. Im Schaufenster schufen Bienvenue Studios × Teodora Sarandi mit Organic Dialogue eine ortsspezifische Installation, die ebenfalls weiterhin sichtbar ist. Die gezeigte Grafik ist zudem erhältlich.


Ein besonderer Fokus lag auf EMERGING. Die Ausstellung präsentierte sechs aufstrebende Designer und Studios auf ihrem Weg in die professionelle Praxis. Ausgehend vom Leitthema «Out of…» richtete sie den Blick auf den Moment des Hervortretens: aus Hochschule, Atelier oder Werkstatt, aus Experimenten, Materialforschung und ersten unabhängigen Projekten. EMERGING verstand sich dabei nicht nur als Ausstellung, sondern auch als Plattform für Begegnung und Austausch. Eine neue Generation von Gestalter traf auf Akteur aus der Designbranche und schuf Raum für neue Perspektiven, Gespräche und Verbindungen. Passend dazu fand die Paneldiskussion «Wer trägt Verantwortung für die nächste Generation Schweizer Designer?» statt. Dominic Sturm (Swiss Design Association), Philipp Kotsopoulos (ZHdK), die ausstellende Designer:innen und Mirjam Rombach (Hochparterre) diskutierten über Förderung, Verantwortung und die Zukunft der Schweizer Designszene.


So entstand während zehn Tagen ein vielseitiges Panorama: Internationale Positionen trafen auf Schweizer Gestaltung, Industrie auf Handwerk, Materialforschung auf kreative Praxis und etablierte Akteur auf eine neue Generation von Gestalter. Wir können es kaum erwarten, was das nächste Jahr bringt!


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