Designer:innen / Studio:
Patricia Kindler
Patricia Kindler
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Patricia Kindler ist Material- und Produktdesignerin aus Bern. In ihrer Arbeit erforscht sie alternative Materialien und untersucht, wie sich traditionelle Handwerke in zeitgenössisches Design übersetzen und weiterentwickeln lassen. Dabei bewegt sie sich an der Schnittstelle von Materialforschung, Handwerk und Produktgestaltung.
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Patricia Kindler ist Material- und Produktdesignerin aus Bern. In ihrer Arbeit erforscht sie alternative Materialien und untersucht, wie sich traditionelle Handwerke in zeitgenössisches Design übersetzen und weiterentwickeln lassen. Dabei bewegt sie sich an der Schnittstelle von Materialforschung, Handwerk und Produktgestaltung.
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Patricia Kindler ist Material- und Produktdesignerin aus Bern. In ihrer Arbeit erforscht sie alternative Materialien und untersucht, wie sich traditionelle Handwerke in zeitgenössisches Design übersetzen und weiterentwickeln lassen. Dabei bewegt sie sich an der Schnittstelle von Materialforschung, Handwerk und Produktgestaltung.
Projekt:
Vitreous
Vitreous
2023
Produkt- & Materialdesign
Keramik ist keine nachwachsende Ressource und erfordert im Abbau wie in der Herstellung viel Energie. Trotzdem landet sie heute meist im Bauschuttgemisch –deponiert oder gedowncycelt.
Dieses Projekt untersucht die Wiederverwendung von Sanitärkeramik als wertvollen Werkstoff. Ausgangspunkt war eine intensive Materialforschung, in der das Potenzial sowie die gestalterischen Möglichkeiten der Farbe, Struktur und Form ausgelotet wurden. Daraus sind drei Verfahren entstanden, welche mögliche Nutzungsformen
zeigen.
Die gemahlene Keramik wird mit einem kleinen Anteil Altglas erneut gebrannt und verschmilzt so zu einem kreislauffähigen Material – wiederverwendbar, ohne weiteren Zusatz. Es entstehen zweidimensionale Formen, Strukturen und Vollgussobjekte in verschiedenen Farben. In einem weiteren Verfahren werden mit
wenig neuem Rohstoff dreidimensionale Objekte gepresst oder gegossen. Weil dabei nur ein einziger Brand nötig ist, wird Zeit und Energie gespart. Die Arbeit setzt sich bewusst mit Prozessen auseinander, welche Imperfektionen und Abweichungen als Produktionsresultate implementieren und zulassen.
Mit freundlicher Unterstützung der Ikea Stiftung Schweiz wird das Projekt derzeit weiterentwickelt.
2023
Produkt- & Materialdesign
Keramik ist keine nachwachsende Ressource und erfordert im Abbau wie in der Herstellung viel Energie. Trotzdem landet sie heute meist im Bauschuttgemisch –deponiert oder gedowncycelt.
Dieses Projekt untersucht die Wiederverwendung von Sanitärkeramik als wertvollen Werkstoff. Ausgangspunkt war eine intensive Materialforschung, in der das Potenzial sowie die gestalterischen Möglichkeiten der Farbe, Struktur und Form ausgelotet wurden. Daraus sind drei Verfahren entstanden, welche mögliche Nutzungsformen
zeigen.
Die gemahlene Keramik wird mit einem kleinen Anteil Altglas erneut gebrannt und verschmilzt so zu einem kreislauffähigen Material – wiederverwendbar, ohne weiteren Zusatz. Es entstehen zweidimensionale Formen, Strukturen und Vollgussobjekte in verschiedenen Farben. In einem weiteren Verfahren werden mit
wenig neuem Rohstoff dreidimensionale Objekte gepresst oder gegossen. Weil dabei nur ein einziger Brand nötig ist, wird Zeit und Energie gespart. Die Arbeit setzt sich bewusst mit Prozessen auseinander, welche Imperfektionen und Abweichungen als Produktionsresultate implementieren und zulassen.
Mit freundlicher Unterstützung der Ikea Stiftung Schweiz wird das Projekt derzeit weiterentwickelt.
2025 / 2026
Möbel (Tisch und Hocker)
Kabelrollen werden unter Bedingungen maximaler Effizienz gefertigt: material- und kostensparend produziert, zuverlässig genutzt und nach ihrem Einsatz entsorgt. Ihre Form ist nicht das Resultat gestalterischer Absichten, sondern konstruktiver Logik. Jede Verbindung, Dimensionierung und Öffnung folgt einer klaren Funktion. Gerade diese Konsequenz erzeugt eine formale Qualität, die über den ursprünglichen Zweck hinauswächst.
Die X Frame Series übertragt diese industrielle Logik in den Kontext des Möbeldesigns. Temporäre Gebrauchsobjekte werden zu Hockern und Tischen transformiert, ohne ihre wesentlichen konstruktiven Eigenschaften zu verlieren. Die Konstruktion bleibt einfach, ressourcenschonend und nachvollziehbar. Geprägt von Reduktion, Robustheit und der präzisen Abstimmung von Material und Funktion zeigt das Projekt, wie funktionale Systeme durch bewusste Neuinterpretation einen neuen kulturellen und materiellen Wert erhalten können.
2023
Produkt- & Materialdesign
Keramik ist keine nachwachsende Ressource und erfordert im Abbau wie in der Herstellung viel Energie. Trotzdem landet sie heute meist im Bauschuttgemisch –deponiert oder gedowncycelt.
Dieses Projekt untersucht die Wiederverwendung von Sanitärkeramik als wertvollen Werkstoff. Ausgangspunkt war eine intensive Materialforschung, in der das Potenzial sowie die gestalterischen Möglichkeiten der Farbe, Struktur und Form ausgelotet wurden. Daraus sind drei Verfahren entstanden, welche mögliche Nutzungsformen
zeigen.
Die gemahlene Keramik wird mit einem kleinen Anteil Altglas erneut gebrannt und verschmilzt so zu einem kreislauffähigen Material – wiederverwendbar, ohne weiteren Zusatz. Es entstehen zweidimensionale Formen, Strukturen und Vollgussobjekte in verschiedenen Farben. In einem weiteren Verfahren werden mit wenig neuem Rohstoff dreidimensionale Objekte gepresst oder gegossen. Weil dabei nur ein einziger Brand nötig ist, wird Zeit und Energie gespart. Die Arbeit setzt sich bewusst mit Prozessen auseinander, welche Imperfektionen und Abweichungen als Produktionsresultate implementieren und zulassen.
Mit freundlicher Unterstützung der Ikea Stiftung Schweiz wird das Projekt derzeit weiterentwickelt.


